Göteborg an einem Tag: Unser perfekter Mix aus Kultur, Zimtschnecken und kostenloser Fährfahrt
Als wir unsere Route durch Schweden planten, stand Göteborg ganz weit oben auf unserer Liste. Die zweitgrößte Stadt Schwedens versprüht einen ganz eigenen, maritimen Charme – weit weniger hektisch als andere Metropolen, aber vollgepackt mit Erlebnissen. Bei typisch schwedischem Wechselwetter – trockene Abschnitte und ein paar kurze Schauer bei frischen 17 Grad – haben wir uns aufgemacht, um die Stadt zu Fuß und vom Wasser aus zu erkunden.
SCHWEDEN
6/14/20262 min read


Als wir unsere Route durch Schweden planten, stand Göteborg ganz weit oben auf unserer Liste. Die zweitgrößte Stadt Schwedens versprüht einen ganz eigenen, maritimen Charme – weit weniger hektisch als andere Metropolen, aber vollgepackt mit Erlebnissen.
Bei typisch schwedischem Wechselwetter – trockene Abschnitte und ein paar kurze Schauer bei frischen 17 Grad – haben wir uns aufgemacht, um die Stadt zu Fuß und vom Wasser aus zu erkunden.
Unser Basislager außerhalb & entspannt mit den Öffentlichen in die Stadt
Mit dem Wohnmobil in eine Großstadt? Das kann schnell stressig werden. Wir haben uns daher für die entspannte Variante entschieden: Unser Camper stand sicher auf einem Stellplatz etwa 30 Minuten außerhalb des Zentrums.
Von dort aus ging es völlig stressfrei mit den öffentlichen Verkehrsmitteln direkt mitten ins Geschehen. Das skandinavische ÖPNV-System ist einfach ein Traum – Ticket per App kontaktlos gebucht, reingesetzt und die Landschaft an sich vorbeiziehen lassen. Keine Parkplatzsuche, keine engen City-Gassen!
Prachtstraße Avenyn & das historische Viertel Haga
Angekommen im Zentrum starteten wir unseren Rundgang auf der Kungsportsavenyen, von den Einheimischen einfach nur kurz „Avenyn“ genannt. Auf dieser breiten Prachtstraße pulsiert das Leben – gesäumt von imposanten Gebäuden, Geschäften und Cafés führt sie direkt zum berühmten Poseidon-Brunnen.
Vom modernen Boulevard zog es uns aber schnell in den ältesten Stadtteil Göteborgs: Haga. Wer das ursprüngliche Schweden sucht, wird sich hier sofort verlieben. Die kopfsteingepflasterten Gassen und die historischen „Landshövdingehus“ (traditionelle Holzhäuser) versprühen pure Gemütlichkeit. Und natürlich durfte hier eines nicht fehlen: Eine Fika-Pause! In Haga findet man übrigens die berühmten, riesigen Zimtschnecken (Kanelbullar), die fast so groß sind wie ein Buslenkrad.
Architektur & Kulinarik: Die legendäre Fischhalle
Unser nächster Stopp war ein absolutes architektonisches Highlight: Die Feskekôrka (zu Deutsch: Fischkirche). Die im Jahr 1874 erbaute Markthalle verdankt ihren Namen ihrer markanten Form, die optisch stark an eine gotische Kirche erinnert. Drinnen dreht sich natürlich alles um fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte. Selbst wenn man keinen Fisch mag – dieses Gebäude muss man von innen gesehen haben!
Der beste Budget-Tipp: Eine Runde mit der städtischen Fähre
Zum Abschluss des Tages wartete noch ein echtes Highlight auf uns, das den Geldbeutel schont: Eine Fahrt mit der städtischen Fähre. Da Göteborgs Nahverkehr auch die Boote auf dem Fluss Göta älv umfasst, konnten wir mit unserem ganz normalen ÖPNV-Ticket einfach an Bord gehen.
Vom Wasser aus hat man einen grandiosen Blick auf die Hafenbecken, die alten Werftkräne und die moderne Architektur am Ufer. Eine Runde auf der Fähre ist die perfekte, günstige Alternative zu den teuren touristischen Hafenrundfahrten und der ideale Ausklang für einen tollen Tag.
Unser Fazit zu Göteborg
Göteborg hat uns total begeistert. Die Stadt lässt sich wunderbar an einem Tag erkunden, bietet eine tolle Mischung aus Historie und Moderne und ist dank der Fähren extrem maritim. Trotz der 17 Grad und ein paar Regentropfen war es ein rundum gelungener Ausflug, den wir jedem Vanlifer nur wärmstens ans Herz legen können!
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